August 2018

Wissenswertes über Vorhofflimmern

Vorhofflimmern (AF) ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung, die in entwickelten Ländern jeder vierte Erwachsene mittleren Alters entwickelt.1

Man rechnet bis zum Jahr 2030 in der Europäischen Union mit 14 –17 Mio. AF-Patienten und pro Jahr mit 120.000 –215.000 Neuerkrankten.²

Vorhofflimmern ist mit einem erhöhten Sterberisiko und einer hohen Morbidität wie Herzinsuffizienz und Schlaganfall verbunden. Das bedeutet, es kommt zu einer erhöhten Sterblichkeit, insbesondere zu einer kardiovaskulären Mortalität durch plötzlichen Tod, Herzinsuffizienz oder Schlaganfall.   20 –30% aller Schlaganfälle sind durch Vorhofflimmern bedingt. Häufige und verlängerte Krankenhausaufenthalte sind die Folgen, einhergehend mit verminderter Lebensqualität. Bei einer wachsenden Zahl von Patienten mit Schlaganfall wird ein ‘stilles’ Vorhofflimmern diagnostiziert.3

Das Ziel einer effektiven Behandlung von Vorhofflimmern besteht in der Normalisierung der Herzfrequenz sowie in der Vorbeugung der daraus entstandenen negativen Auswirkungen auf den Organismus. Landiolol, der derzeit effektivste, höchstkardioselektive Betablocker, kann einen wesentlichen Beitrag zur Behandlung von Vorhofflimmern leisten.

1, 2, 3 : ESC Pocket Guidelines, European Society of Cardiology, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Version 2016, Management von Vorhofflimmern, Empidemiologie und Auswirkung auf den Patienten, Seite 5,