Mai 2019

Japan Meets Europe: Internationale Experten tauschten Erfahrungen über Landiolol aus
Landiolol Rapibloc Japan Europa
Prof. Dr. Konishi, Prof. Dr. Niessner, Prof. Dr. Okada und Prof. Dr. Huber

Am 26. April lud AMOMED Pharma zu einem Advisory Board Meeting zum Thema Landiolol: Gegenwart und Zukunft in kardiovaskulärer Intensivmedizin. Ärzte aus Österreich, Frankreich, Litauen, Schweden, Italien, Polen, Japan, Ungarn und der Slowakei fanden sich im SO/ Hotel in Wien ein, um Berichte zum Einsatz von Landiolol – ein intravenöser, ultra-kurz wirksamer, β1-selektiver Adrenozeptoren-Antagonist – durch zwei Kardiologen aus Japan zu hören.

 

Landiolol – Über 15 Jahre Erfahrung in Japan

 

Das Meeting wurde mit einer Begrüßung durch AMOMEDs Head of International Medical Affairs, Dr. Houman Kamali, eröffnet, gefolgt von einer Einleitung durch die Vorsitzenden Prof. Dr. Alexander Niessner von der Medizinischen Universität Wien und Prof. Dr. Kurt Huber vom Wilheminenspital zu den Themen des Tages:

  • Vorteile von Landiolol
  • Indikationen zum Einsatz von Landiolol
  • Wirkungen von ß-Blockern
  • Patientenfälle und Patientenprofile
  • ESC-Richtlinien zum Management von Vorhofflimmern
  • Einsatz von Landiolol in der Herzchirurgie, bei nicht-kardiologischen Eingriffen und bei Intensivpatienten (u.a. bei Sepsis)
  • Klinische Studien mit Landiolol
  • Landiolol bei Herzinfarkten, Herzversagen & Herzfrequenzkontrolle

 

Die Erfahrungswerte zur Verwendung von Landiolol in Europa sind noch sehr jung. Daher haben wir bei AMOMED die Initiative ergriffen und zwei Experten aus Japan, wo Landiolol bereits seit über 15 Jahren am Markt ist, eingeladen, um Erkenntnisse aus erster Hand zu teilen und Ärzten aus Österreich und anderen Ländern Europas die Möglichkeit zu bieten, Fragen zu stellen.

Prof. Dr. Motoi Okada, tätig in der Notfallmedizin an der Asahikawa Medical University, der die Teilnehmer mit einer Begrüßung auf Deutsch überraschte, hielt einen Vortrag zu Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern auf der Intensivstation: Aktuelle Erfahrungen mit Landiolol in Japan.

Die Präsentation von Prof. Dr. Okada war gefolgt von einer sehr angeregten Debatte über die Optionen zum Einsatz von Landiolol. Ebenso wurde die Verwendung von Landiolol in Kombination mit anderen Substanzen (wie zB Katecholaminen) und der Übergang zu oralen Betablockern diskutiert. Auch einige europäische Ärzte im Advisory Board berichteten über ihre Erfahrungen mit Landiolol in ihren Krankenhäusern und konnten somit ihre Einblicke teilen.

Nach einer kurzen kulinarischen Pause legte Prof. Dr. Masaaki Konishi vom Yokohama City University Medical Center, wo er in der Kardiologie tätig ist, sein Wissen zum Thema Landiolol bei Patienten mit Herzinsuffizienz und Myokardinfarkten (AMI) dar. Im Zuge seines Vortrages verwies auf folgende Studien:

  • J-LAND Studie; 2013
  • JL-KNIGHT Studie; 2012
  • SOLVD Studie; 1991

 

Auch diese Präsentation wurde mit einer lebhaften Debatte abgeschlossen – einerseits zum allgemeinen Einsatz von Betablockern durch die anwesenden Ärzte und andererseits wurde auch die Möglichkeit einer gemeinsamen europaweiten Zusammenarbeit in den Raum gestellt.

 

Wie sieht die Zukunft für Landiolol in Europa aus?

 

Abschließend zu den Erläuterungen von Prof. Dr. Okada und Prof. Dr. Konishi berichteten auch noch drei europäische Experten – aus Polen, Österreich und der Slowakei – von ihren Erfahrungen mit Landiolol bei Patienten in kritischem Zustand. Hier wurde auch auf die Kombination von Landiolol mit Levosimendan eingegangen.

Aufgrund der ähnlichen Erfahrungen der Ärzte aus Japan und jenen aus Europa, erwähnten die anwesenden medizinischen Fachkräfte, dass sie Landiolol als eine Option für die Behandlung gemäß den vorgegebenen Indikationen sehen.

Wenn Sie mehr über die Details der Vorträge erfahren möchten, kontaktieren Sie bitte office@amomed.com.

Japanische Experten zu Landiolol
Europäische Ärzte tauschten sich über den Einsatz von Landiolol aus und konnten Fragen an die Experten aus Japan stellen.