Mai 2020

Hoch lebe das Pflegepersonal am Internationalen Tag der Pflege
Krankenpflegepersonal Krankenhaus Intensivstation
Pflegepersonal leistet Herausragendes unter enormem Druck

Sie sind die Menschen, die sich um uns kümmern, wenn es uns nicht gut geht und uns Fürsorge spenden. Sie sind da, wenn wir nach einer Operation aufwachen; wenn wir unser Essen am Krankenbett bekommen; wenn wir uns in der Notaufnahme anmelden; und es sind oft ihre Gesichter, die wir als letztes sehen, bevor das Licht am Abend im Krankenhaus für die Nachtruhe abgedreht wird. Sie halten unsere Hände, wenn wir Angst haben. Sie lächeln uns zuversichtlich an. Sie sind das Pflegepersonal. Heute schenken wir ihren Verdiensten besondere Anerkennung. In diesem Jahr mehr als je zuvor.

 

Was ist der Internationale Tag der Pflege?

 

Das in der Schweiz ansässige International Council of Nurses (ICN) gründete den Internationalen Tag der Pflege (International Nurses Day), um auf die essentielle Arbeit von Pflegepersonal als Bestandteil des Gesundheitssystems aufmerksam zu machen. Dieser Tag wird am Geburtstag der wohl bekannteste Krankenschwester der Geschichte, Florence Nightingale, am 12. Mai gefeiert, die vor genau 200 Jahren, 1820, zur Welt kam. 1

Die britische Krankenschwester nahm ihre Erfahrungen als Lazarettkrankenschwester im Krimkrieg mit zurück nach Großbritannien, wo sie eine Kampagne für eine Gesundheits- und Pflegereform ins Leben rief und in Folge ihre Krankenpflegeschule, die Nightingale School of Nursing, in London 1860 eröffnete. Einige der dort ausgebildeten Krankenpfleger gründeten später selbst ihre eigenen Krankenpflegeschulen in anderen Teilen der Welt, u.a. in Australien, China und den USA.

 

Die Welt gesund pflegen

 

Als das ICN im Oktober 2019 das Motto für den diesjährigen Pflegetag – Die Welt gesund pflegen (Nursing the World to Health) – ankündigte, konnte die Organisation wohl noch nicht ahnen, wie passend das Motto im Mai 2020 sein würde. Die ganze Welt ist erkrankt. Die ganz Welt muss geheilt werden.

Das weltweite Ausmaß der Coronavirus-Pandemie bringt mehr denn je die schwierige und zentrale Arbeit von Pflegepersonal ans Licht. Wir alle haben die Bilder von Krankpflegerinnen und Krankenpflegern gesehen, deren Gesichter von den tiefen Abdrücken von Schutzausrüstungen gezeichnet waren, die erst nach Ende einer langen Schicht entfernt werden durften, damit sie Patienten und auch sich selbst vor COVID-19 schützen. Einige von ihnen schlafen im Krankenhaus, um sofort zur Verfügung zu stehen, wenn ihre Dienste benötigt werden; andere haben ihre Kinder bei Verwandten untergebracht, um ihre Familien nicht anzustecken, wenn sie von ihrem Pflegedienst nach Hause kommen und auch um das Virus nicht mit ins Krankenhaus zu bringen.

Eine kürzlich erschienene Studie2 über Gesundheitspersonal in China, welche auch über 60% Pflegepersonal umfasste, das bei der Versorgung von COVID-19 Patienten und Verdachtsfällen involviert war, zeigte die Auswirkungen der psychischen Belastung dieser Pandemie. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass „ein beträchtlicher Anteil der Beschäftigten im Gesundheitswesen angab, unter Symptomen von Depression, Angst, Schlaflosigkeit und Disstress zu leiden.“ Dieses Resultat hebt die enorme mentale Stärke von Pflegepersonal hervor und zeigt auf welchem psychischen Druck Menschen, die in der Pflege tätig sind, täglich in dieser Krise ausgesetzt sind.

 

Heldentum neu definiert

 

Medizinisches Personal ist aber nicht nur bei der Behandlung von COVID-19 involviert – manchmal sind sie auch selbst Patienten. In China sind über 3.3003, in Spanien mehr als 6.5003 und in den USA sogar über 9.0004 Mitarbeiter im Gesundheitswesen mit dem Coronavirus infiziert. Sie setzen sich selbst der Gefahr des Virus aus, um anderen das Leben zu retten.

Die globale COVID-19 Pandemie hält uns vor Augen, dass Helden und Heldinnen nicht unbedingt immer Personen sind die einmal oder ab und an etwas Herausragendes und Mutiges tun. Wir schätzen heute mehr denn je die täglichen Heldentaten jener Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind. Und für diesen täglichen Kampf an der Gesundheitsfront sagen wir: VIELEN DANK!

AMOMEDs Angebot in der Intensivmedizin bei COVID-19 Patienten

 

Der aktuelle COVID-19-Ausbruch ist zu einer enormen Herausforderung für Krankenhäuser und medizinisches Personal geworden. In dieser Ausnahmesituation unterstützt AMOMED Pharma mit Medikamenten für die Intensivmedizin; u.a. bei septischem Schock, der bei COVID-19 Patienten eine gefährliche Komplikation darstellen kann. Erfahren Sie mehr oder registrieren Sie sich für unsere AmoMED Academy, um sich Zugang zu Studien und Produktinformationen zu sichern. Sie können uns auch direkt unter medinfo@amomed.com oder +43 1 545 01 130 kontaktieren. Wir freuen uns auf Ihre Fragen.

 

1 Source: https://www.britannica.com/topic/International-Nurses-Day

2 Source: https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2763229?guestAccessKey=43ca48ab-1bfd-478a-8b81-30b09b627a9e&utm_source=silverchair&utm_medium=email&utm_campaign=article_alert-jamanetworkopen&utm_term=mostread&utm_content=olf-widget_04202020  

3 Source: https://www.cebm.net/covid-19/covid-19-how-many-healthcare-workers-are-infected/

4 Source: https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/69/wr/mm6915e6.htm