August 2019

Gesundheitskrise Sepsis: bis zu 30 Million jährlich betroffen
Sepsis Splash
Wissen über Sepsis kann helfen sie zu vermeiden

Wenn man liest, dass jedes Jahr knapp 30 Millionen Menschen von Sepsis betroffen sind und davon jährlich bis zu 9 Millionen sterben, lassen Informationen in diesen Dimensionen durchaus aufhorchen.

Was ist Sepsis?

 

Man hört von Sepsis oft im Zusammenhang mit einer Blutvergiftung bei Verletzungen. Jedoch kann Sepsis auch im Inneren des Körpers stattfinden, ohne es offensichtlich zu bemerken. Die Global Sepsis Alliance (GSA) definiert Sepsis als „die Reaktion des Körpers auf eine Infektion, wenn das eigene Gewebe und die eigenen Organe verletzt sind. Es kann zu Schock, Multiorganversagen und Tod führen – vor allem, wenn es nicht frühzeitig erkannt und umgehend behandelt wird.“

Die GSA hat im folgenden Video kurz zusammengefasst worum es bei Sepsis geht.

Zu den Risikogruppen für Sepsis gehören:

  • Kinder unter einem Jahr
  • Erwachsene über 60
  • Personen ohne Milz
  • Personen mit chronischen Krankheiten
  • Menschen mit einem geschwächten Immunsystem

 

Was tun bei Sepsis?

 

Zum einen gibt es bereits präventive Maßnahmen, die man treffen kann, um Sepsis zu vermeiden:

  • Impfen
  • Sauberes Wasser
  • Regelmäßiges Händewaschen
  • Allgemeine Sensibilisierung zum Thema Sepsis
  • höhere Infektionspräventionsmaßnahmen in Krankenhäusern

 

Wenn man jedoch bereits die folgenden Symptome verspürt sollte man sofort einen Arzt aufsuchen:

  • Undeutliches Sprechen
  • Extreme Schüttelfrost mit Muskelschmerzen
  • Unfähig Urin abzugeben
  • Starke Atembeschwerden
  • Man hat das Gefühl zu sterben
  • Fleckige, verfärbte Haut

 

AMOMED unterstützt Aufklärungsarbeit der GSA über Sepsis

 

Wir bei AMOMED möchten die Arbeit der Global Sepsis Alliance unterstützen indem wir dabei helfen, über die Ursachen, Symptome und Auswirkung von Sepsis aufzuklären. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden am diesjährigen Welt-Sepsis-Tag, am 13. September 2019, aktiv teilzunehmen. Wir werden in unserem Büro in Wien Informationen zum Thema Sepsis zur Verfügung stellen und unser Head of International Medical Affairs, Dr. Houman Kamali, wird einen kurzen Vortrag über Sepsis halten.

Bereits im Vorfeld zum Welt-Sepsis-Tag, sowie auch in den Monaten danach, werden wir über unsere Social-Media-Kanäle Xing und LinkedIn Informationen zu Sepsis verbreiten.

Da Sepsis lebenslange Nachwirkungen hat, werden wir uns diesem Anliegen auch in den kommenden Jahren widmen, denn:

Stop Sepsis, Save Lives!

 

Datenquelle: Global Sepsis Alliance