Juli 2020

Corona und der Beginn eines neuen Arbeitszeitalters
COVID-19 katapultierte die Arbeitswelt in eine neue Richtung

Die COVID-19-Krise hat viele Aspekte unseres täglichen Lebens verändert oder zumindest in ein neues Licht gerückt: wie wir die Grundbedürfnisse unseres täglichen Lebens wahrnehmen; wie sehr wir eigentlich die Natur schätzen; wie wir unseren persönlichen Lebensraum optimieren können; und so manch einer hat wahrscheinlich neue Rezepte ausprobiert.

 

Wie hat COVID-19 den Arbeitsalltag bei AMOMED geprägt?

 

Für viele von uns war jedoch eine der größten Veränderungen die rapide Anpassung an eine neue Art der Arbeitswelt. Für diejenigen, die es nicht gewohnt waren, von zu Hause aus zu arbeiten, reduzierte sich der morgendliche Arbeitsweg plötzlich auf ein paar Schritte innerhalb des eigenen Hauses oder der eigenen Wohnung. Wir mussten uns schnell auf die neue Situation einstellen, denn es gab keine Zeit für “was-wäre-wenn”-Szenarien. Und zu Beginn wussten wir auch noch nicht, dass sich unsere Zeit im Home Office über neun volle Wochen erstrecken würde.

Von Freitag, den 13. März bis Montag, den 16. März änderte sich unser gewohntes Arbeitsumfeld. Übers Wochenende haben wir noch rasch Güter des täglichen Bedarfs besorgt und mit Montagmorgen verlagerte sich unser Arbeitsleben von einer persönlichen Ebene auf eine Digitale: Besprechungen wurden online über Microsoft-Teams oder Skype abgehalten; dringende Fragen wurden über WhatsApp gestellt und beantwortet; Online-Chats wurden wieder genutzt, nachdem sie eine Zeitlang nicht mehr in Mode waren; und täglich gab es eine Fülle von Telefonaten. Und die Eltern unter uns mussten gleichzeitig Kinderbetreuung oder Heimunterricht jonglieren!

Schon bald erkannten wir, dass Arbeiten von zu Hause möglich ist – auch ohne jegliche Unterbrechungen im Arbeitsablauf.

Wie stand es jedoch um den sozialen Aspekt? Keine gemeinsamen Mittagessen mehr. Kein Ideenaustausch während der Kaffeepausen. Keine Happy-Hour nach der Arbeit. Keinerlei persönliche Interaktion jeglicher Art. Was konnte man tun? Einige von uns haben die Sozialkontakte ebenfalls auf den digitalen Kommunikationskanal übertragen. Gemeinsame Skype-Mittagessen und MS-Teams-Happy Hours mit Cocktails in der Hand wurden zu einem wöchentlichen Ereignis. Auf diese Weise konnten wir unser Gemeinschaftsgefühl beibehalten, das wir vor und auch jetzt nach der Corona-Isolation so sehr schätzen.

Aber nicht nur die Kommunikation unter den Kollegen und Kolleginnen war wichtig. Unser medizinisches Team hielt die Mitarbeiter mittels Webinaren über die neuesten Erkenntnisse zu COVID-19 auf dem Laufenden und berichtete über aktuelle medizinische Entwicklungen. Wir erhielten von der Personalabteilung und unserem Management regelmäßig aktuelle Informationen über neue Maßnahmen der Regierung und wie diese Woche für Woche vom Unternehmen umgesetzt werden. Darüber hinaus konnten die Mitarbeiter über eine Online-Plattform namens TeamEcho anonym Feedback zu ihrem Stresslevel geben, Fragen stellen oder Bedenken äußern. Anhand eines kurzen 5-Punkte-Fragebogens konnte die HR-Abteilung wöchentlich einen Einblick gewinnen, wie sich unsere AMOMEDIANS fühlten und ob es Anliegen gab, die einer Handlung bedürfen.

 

COVID-19 hat auch die Kommunikation mit medizinischem Fachpersonal geändert

 

Natürlich musste sich auch die Art und Weise ändern, wie wir mit unseren Kunden im Gesundheitswesen interagierten. Persönliche Besuche waren nicht mehr möglich und medizinische Fachkräfte waren unabkömmlich in ihrer täglichen, lebensrettenden Arbeit.  Unsere Außendienstmitarbeiter passten sich der Situation rasch an und stiegen auf Anrufe und Online-Meetings für Arztgespräche um und unsere Teams stellten sich auf die knappe Verfügbarkeit des medizinischen Personals ein.

Da Veranstaltungen wie Kongresse oder Symposien auf der ganzen Welt abgesagt wurden, mussten wir unsere Produktbotschaften ebenfalls online verbreiten und arbeiteten mit namhaften Organisationen zusammen, wie der Europäischen Gesellschaft für Intensivmedizin (ESICM).

Die globale COVID-19 Krise stellte uns zwar vor viele Herausforderungen, jedoch haben wir auch einige neue Erkenntnisse gewonnen. Ausgedehnte Geschäftsreisen sind vielleicht nicht mehr so wichtig, wie wir früher dachten, was wiederum Zeit und Ressourcen spart. Die Arbeit von zu Hause ist eine tragfähige Option geworden, für die Art und Weise wie wir in Zukunft arbeiten können. Die digitale Art der Kommunikation mit den Fachleuten im Gesundheitswesen ist für einige sogar vorteilhafter als persönliche Besuche, da sie zeitlich und örtlich flexibler sind.

Und wir haben gesehen, das Krisenzeiten auch Menschen zusammenbringen kann. Die AMOMED-Familie ist noch enger zusammengewachsen und wir fühlen uns bestärkt darin, dass wir uns immer aufeinander verlassen können, wenn es darum geht unsere tägliche Mission zu erfüllen: Medizin im entscheidenden Moment zu liefern.

 

 

AMOMEDs Angebot in der Intensivmedizin

 

AMOMED bietet Arzneimittel, welche bei Herzrhythmusstörungen, Myokardinfarkten und Sepsis zum Einsatz kommen. Erfahren Sie mehr oder registrieren Sie sich für unsere AmoMED Academy, um sich Zugang zu Studien und Produktinformationen zu sichern. Sie können uns auch direkt unter office@amomed.com oder +43 1 545 01 130 kontaktieren. Wir freuen uns auf Ihre Fragen.