Neurologie und Psychiatrie

Neurologie und Psychiatrie

Sucht ist ein Abhängigkeitszustand, der je nach Ausprägung das Leben stark einschränken kann. Körperliche, psychische und soziale Faktoren spielen für seine Entstehung und Aufrechterhaltung eine wesentliche Rolle.

Durch eine Fehlsteuerung des Belohnungssystems im Gehirn verursachen Suchtmittel, wie z.B. Alkohol, Tabak, bestimmte Beruhigungs- und Schlafmittel oder auch illegale Drogen, eine Ausschüttung von Botenstoffen, die kurzfristig Wohlbefinden oder Euphorie suggerieren. Wiederholtes Konsumieren führt zu einem Gewöhnungseffekt, der zur psychischen und körperlichen Abhängigkeit und letztendlich zum Kontrollverlust führt. Von den zerstörerischen Auswirkungen der Sucht ist nicht nur der Patient selbst betroffen, sondern auch das soziale Umfeld. Nicht umsonst spricht man von Co-Abhängigkeit bei Angehörigen oder Partner.

Die Folgen der Alkoholabhängigkeit sind auf globaler Ebene einer der drei wichtigsten gesundheitspolitischen Themen. Alkoholmissbrauch ist die weltweit dritthäufigste Ursache für Folgeerkrankungen und vorzeitigen Tod.  (Quelle)

Medikamentöse Unterstützung der Primärtherapie bei der Alkoholentwöhnung reduziert nicht nur das Verlangen nach Alkohol und die Gefahr eines Rückfalls, sondern unterstützt den Patienten sowie sein soziales Umfeld maßgeblich durch eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität.


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