July 2018

Dekatecholamini-sierung in Herzchirurgie und Sepsis

ISICEM 2018: Den Katecholmin-Stress in den Griff bekommen

Katecholaminerge Vasopressor Therapie (z.B. Noradrenalin) soll der Hypotonie bei herzchirurgischen und septischen Patienten entgegenwirken. Mit steigender Dosis treten immer mehr schwerwiegende Nebenwirkungen in den Vordergrund. Schweregrad und Dauer der Hypotonie sind mit negativem Outcome assoziiert und katecholaminerge Vasopressoren können zu unerwünschten kardialen Toxizitäten führen. Daher eignet sich besonders Argipressin als alternativer Vasopressor, da es, verglichen mit NA aufgrund seines Wirkungsmechanismus über V1- und V2 -Rezeptoren zu keinen negativen Effekten an der Niere, im Pulmonalkreislauf und am Herzen kommt.

 

Der höchst kardioselektive i.v. Betablocker Landiolol scheint eine vielversprechende Möglichkeit zu sein, katecholaminerge Überaktivierung und daraus resultierende Arrhythmien wie postoperatives Vorhofflimmern zu minimieren und in der Sepsis  tachykarde Rhythmusstörungen besser bewältigen  zu können als mit bisher verfügbaren Substanzen.

 

Eine detaillierte Ausführung dazu finden Sie in folgendem Artikel:

Dekatecholaminisierung in Herzchirurgie und Sepsis, Sonderdruck Jahrgang 21, Heft 4, Sept. 2018, Springer Verlag

 

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